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Elektronikhaus: Bauteile kennenlernen

Im Elektronikhaus wohnen Bauteile als Figuren auf echten Platinen. Jede Platine ist ihr eigener Schaltplan: Leiterbahnen, Lötaugen und Bestückungsdruck liegen begehbar am Boden, der Strom läuft als Punkte die Bahnen entlang. Geh hin, sprich ein Bauteil an, dreh an der Schaltung und halte das Messgerät dran. Gerechnet wird mit denselben Formeln wie in der Formelsammlung.

Am Ende des Gangs steht die Werkbank mit dem Steckbrett-Labor: Dort steckst du eigene kleine Schaltungen mit Batterie, Widerständen, LEDs, Taster und Poti. Die Bewohner stellen Aufgaben, rechnen mit und sagen, was passiert. Wer die LED ohne Vorwiderstand ansteckt, sieht sie durchbrennen.

Empfang: Du kommst in einer hellen Lobby an. Am geschwungenen Tresen erklären dir Rosi, die Röhre, und Mika, der Mikrocontroller, was myWerkzeug.de und myLernwerk.de bieten, und dort kannst du dich anmelden. Auf dem Kartentisch schweben beide Geschosse als Hologramm: Tippe eine Schaltung an, dann gehst du hin (Taste K).

Führung mit Mira: Am Eingang wartet Mira, ein freundliches Multimeter auf Rollen. Drück G oder „Führung“, dann rollt sie voraus und stellt dir alle Bewohner der Reihe nach vor. Mit N geht es zur nächsten Station.

Stimmen: Jede Figur spricht mit eigener Stimme, Frauen mit Frauenstimmen, Männer mit Männerstimmen. Mit M oder „Ton“ schaltest du sie aus und wieder an.

Ins Obergeschoss: Am Ende des Gangs zeigen leuchtende Pfeile am Boden den Weg: rechts an der Werkbank vorbei zur Treppe. Oder drück T, dann gehst du von selbst hinauf. Oben wohnen die Schaltungen ab Nummer 12.

Das Haus ist im Beta-Test. Jeden Tag zieht eine neue Schaltung ein. Welche Bewohner du schon kennst, merkt sich dein Browser.

13 Schaltungen

  1. Netzteil: Aus 230 V Wechselspannung wird eine glatte Gleichspannung: Sicherung, Trafo, Gleichrichter, Elko.
  2. Spannungsregler: Ein Vorwiderstand begrenzt den Strom, die Z-Diode hält die Ausgangsspannung fest, egal was die Last macht.
  3. LED-Lampenkreis: Eine LED braucht ihren Vorwiderstand: R = (U − U_F) / I_F. Ohne ihn wäre sie nach einem Blitz hinüber.
  4. Schaltstufe: Ein kleiner Basisstrom reicht: Der Transistor schaltet das Relais, die Freilaufdiode fängt die Spannungsspitze der Spule ab.
  5. Motorsteuerung: Der MOSFET schaltet den Motorstrom tausendmal in der Sekunde. Wie lange er an ist, bestimmt das Tempo.
  6. Abwärtswandler: Der Schalter hackt die Spannung, die Spule glättet den Strom, der Kondensator die Spannung: fast ohne Verluste.
  7. Spannungsteiler: Ein Poti ist ein Widerstand mit Schleifer: Er greift jeden Teil der 12 V ab. Eine Last am Ausgang zieht die Spannung herunter.
  8. Brückengleichrichter: Vier Dioden im Viereck: Jede Halbwelle findet ihren Weg, beide kommen in derselben Richtung heraus. Der Elko glättet die Buckel.
  9. Dämmerungsschalter: Lisa und R1 teilen die 12 V. Im Dunkeln wächst Lisas Widerstand, die Spannung an ihr steigt, und der Transistor schaltet die LED ein.
  10. Temperaturwächter: Nora und R2 teilen die 12 V. In der Wärme sinkt Noras Widerstand, die Spannung an R2 steigt, und der Transistor schaltet die Warn-LED ein.
  11. Blinker: Der Kondensator lädt über R1 und R2 bis 2/3 der Spannung und entlädt über R2 bis 1/3. Im selben Takt schaltet der 555 die LED.
  12. Optokoppler: Links leuchtet eine LED, rechts fängt ein Fototransistor das Licht. Zwei Kreise mit eigener Masse, verbunden nur durch Licht.
  13. Komparator: R1 und R2 legen die Schwelle fest. Liegt U_E darüber, springt der Ausgang des OPV nach oben und die LED leuchtet.

4 Platinen zum Fräsen

Die Schaltungen aus dem Haus gibt es als echte Platinen mit Bauanleitung für CNC.myWerkzeug.de. Alle laufen mit 12 V; das Netzteil nimmt nur ein Steckernetzteil 12 V~, keine 230 V auf einer Platine.

19 Bewohner