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Analoge Normsignale

0 bis 10 V, 2 bis 10 V, 0 bis 20 mA und 4 bis 20 mA: Eigenschaften, Drahtbruch und Einsatz.

SignalDrahtbruch erkennbarLeitungslängetypischer Einsatz
0 – 10 Vnein (0 V = Messwert 0)kurz, störempfindlichGebäudetechnik, Stellantriebe, Frequenzumrichter
2 – 10 Vja (unter 2 V)kurzGebäudetechnik, Ventilstellungen
0 – 20 mAneinlang, störsicherältere Anlagen
4 – 20 mAja (unter 3,6 mA)lang (mehrere hundert Meter), störsicherProzesstechnik, Messumformer in Zweileitertechnik
Pt100, Pt1000ja (Widerstand unendlich)Pt100 mit 3- oder 4-Leiter-AnschlussTemperatur direkt am Analogeingang
Thermoelement (mV)ja, mit Überwachungnur mit Ausgleichsleitunghohe Temperaturen, Öfen
Bei 4 bis 20 mA entspricht 4 mA dem Messbereichsanfang („Live Zero“). Fehlerbereiche nach NAMUR NE 43: unter 3,6 mA und über 21 mA. Umrechnung: Messwert = Anfang + (I − 4 mA) / 16 mA × Spanne. Über die 4-bis-20-mA-Schleife kann zusätzlich das HART-Protokoll digitale Daten übertragen.

Quelle: DIN IEC 60381-1 (Stromsignale), NAMUR-Empfehlung NE 43, sinngemäß, Stand 2026. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.

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