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Batterien und Akkus: Zellspannungen

Nennspannung, Ladeschluss und Entladeschluss der gängigen Zellen, damit man Ladegeräte und Packs richtig einordnet.

ZellartNennspannung je ZelleLadeschlussEntladeschlussTypischer Einsatz
Alkali-Mangan (Primärzelle)1,5 V– (nicht laden)etwa 0,9 VAA, AAA, Fernbedienung
Zink-Kohle (Primärzelle)1,5 V– (nicht laden)etwa 0,9 Veinfache Geräte
Lithium-Mangandioxid (Primärzelle)3,0 V– (nicht laden)etwa 2,0 VKnopfzelle CR2032, Rauchmelder
Nickel-Metallhydrid (NiMH)1,2 Vetwa 1,45 V (Abschaltung über −ΔU oder Temperatur)etwa 1,0 VAA-Akkus, ältere Werkzeuge
Nickel-Cadmium (NiCd)1,2 Vetwa 1,45 Vetwa 1,0 VNotlicht, in der EU weitgehend verboten
Blei-Säure, AGM, Gel2,0 V2,35 bis 2,45 V (Erhaltung 2,25 bis 2,30 V)etwa 1,75 VStarterbatterie, USV (12 V = 6 Zellen)
Lithium-Ionen (NMC, NCA)3,6 bis 3,7 V4,2 V2,5 bis 3,0 VAkkuwerkzeug, E-Bike, Handy, Zelle 18650/21700
Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4, LFP)3,2 V3,6 Vetwa 2,5 VHeimspeicher, Wohnmobil, Elektroauto
Packs bestehen aus in Reihe geschalteten Zellen: 18 V Akkuwerkzeug = 5 Li-Ionen-Zellen zu 3,6 V, ein 48-V-Heimspeicher = 15 oder 16 LFP-Zellen. Lithium-Zellen nur mit passendem Ladegerät und Batteriemanagement (BMS) laden; Tiefentladung und Überladung schädigen die Zelle und können zum Brand führen.

Quelle: Herstellerangaben und gebräuchliche Richtwerte der Zellchemien, sinngemäß. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.

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