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Thermische Behaglichkeit: Richtwerte

Raumtemperatur, Luftfeuchte, Luftbewegung, Oberflächentemperaturen und CO₂, bei denen sich die meisten Menschen wohlfühlen.

0 %20 %40 %60 %80 %100 %12 °C14 °C16 °C18 °C20 °C22 °C24 °C26 °C28 °Cbehaglichnoch behaglichunbehaglich trockenunbehaglich feuchtRaumlufttemperaturrelative Luftfeuchte
Schematisch nach Leusden und Freymark, für ruhende Personen bei üblicher Kleidung und ruhiger Luft. Kalte Wände verschieben das Feld zu höheren Lufttemperaturen.
GrößeRichtwertHinweis
operative Raumtemperatur Winter20 – 24 °CMittel aus Luft- und Oberflächentemperatur
operative Raumtemperatur Sommer23 – 26 °Cbei hoher Außentemperatur bis 27 °C vertretbar
relative Luftfeuchte30 – 65 %, ideal 40 – 60 %unter 30 % trockene Schleimhäute, über 65 % Schimmelgefahr
Luftgeschwindigkeit≤ 0,15 m/s Winter, ≤ 0,25 m/s Sommerdarüber Zugerscheinungen
Temperaturunterschied Kopf – Fuß≤ 3 Kzwischen 0,1 und 1,1 m Höhe
Fußbodentemperatur19 – 29 °CFußbodenheizung im Aufenthaltsbereich
Strahlungsasymmetriewarme Decke ≤ 5 K, kalte Wand ≤ 10 Kgroße kalte Fensterflächen meiden
Oberflächen- und LufttemperaturDifferenz ≤ 3 Kgute Dämmung erhöht die Behaglichkeit
CO₂-Konzentration≤ 1000 ppmPettenkofer-Zahl, über 2000 ppm inakzeptabel
Behaglichkeit hängt auch von Kleidung und Tätigkeit ab. Die Norm beschreibt sie mit PMV (vorausgesagtes mittleres Votum) und PPD (vorausgesagter Anteil Unzufriedener); selbst im besten Raumklima sind etwa 5 % unzufrieden.

Quelle: DIN EN ISO 7730 (Stand 2006), DIN EN 16798-1 (Stand 2022), ASR A3.5 und A3.6, sinngemäß. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.

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