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Importieren und Exportieren

SVG, DXF, PDF, AI, HPGL, G-Code, Bilder und 3D-Modelle (STL) und CAD-Bauteile (STEP) übernehmen; SVG, DXF, PLT, G-Code und STL ausgeben.

Datei → Importieren … (Strg+I) und Datei → Exportieren … (Strg+E) öffnen das Fenster „Importieren und Exportieren“. Jede Karte nennt die Endungen und was übernommen wird.

Fenster Importieren und Exportieren

Drei Wege zum Import

  • Im Fenster eine Karte wählen oder die Datei auf die Ablagefläche ziehen.
  • Die Datei aus dem Dateimanager direkt auf die Zeichenfläche ziehen. Sie landet am Ablegepunkt.
  • In Inkscape, Illustrator oder Figma kopieren und in der App mit Strg+V einfügen.

Importiertes erscheint in Originalgröße als Gruppe mit dem Dateinamen. Ein Strg+Z nimmt den ganzen Import zurück.

Formate

FormatHinweise
SVGPfade, Grundformen, Gruppen, Transformationen. Angaben in px rechnet die App mit 96 dpi. Text vorher in Pfade umwandeln.
DXF (ASCII)Linien, Bögen, Kreise, Polylinien, Ellipsen, Splines, Blöcke. Kreise bleiben echte Bögen. Lose Stücke werden zu Konturen verbunden. Layer werden Ebenen. Bemaßungen, Schraffuren und Texte werden übersprungen.
PDF, AIZeichnungen der ersten Seite; jede Farbe wird eine Ebene. Texte und Bilder werden nicht übernommen.
HPGL, PLTJeder Stift wird eine Ebene.
LightBurn (.lbrn2, .lbrn, .clb, .lbdev)Projekte mit Ebenen, Text und Bildern, Material-Bibliotheken und Geräteprofile, siehe Von LightBurn umsteigen.
STL (binär, ASCII)3D-Modell als Relief, siehe Relief.
STEP (.step, .stp)CAD-Bauteil als Frästeil mit Umriss, Durchbrüchen und Taschen oder mit gewölbten Flächen als 3D-Relief, siehe STEP.
G-CodeÖffnet das Programm direkt zum Fräsen (nicht als Zeichnung).
Projekt (.mycnc)Eigene Projektdatei.

EPS und CDR liest die App nicht. Speichern Sie solche Dateien im Grafikprogramm als SVG oder PDF.

Große Dateien

Dateien mit Tausenden Formen (Muster, Rasterbilder als Vektoren, Schnittbögen) liest die App zügig ein. Ab 500 Formen fasst sie gleichartige Formen zu je einem Pfad zusammen: in SVG alle Formen gleicher Farbe, in DXF, PLT und PDF alle Formen einer Ebene, getrennt nach geschlossenen Formen und offenen Linien. Aus 20 000 Kreisen und Sternen in vier Farben werden so vier Pfade, die sich so leicht ziehen und bearbeiten lassen wie eine einzelne Form. Die Meldung nach dem Import nennt, wie viele Formen gebündelt wurden.

  • Einzelne Teile wieder trennen: Pfad auswählen, Anordnen › Pfad › Zerlegen.
  • Ganz abschalten: im Fenster Datei › Importieren das Häkchen Große Dateien: gleichartige Formen bündeln entfernen (gilt für diesen Browser).
  • Große Auswahlen verschiebt die App beim Ziehen als Vorschau-Umriss und erst beim Loslassen in der Zeichnung; ein Schritt Rückgängig nimmt das Verschieben zurück.

Bild nachzeichnen

Zeichnen → Bild ▸ Bild nachzeichnen … (im Laser direkt unter Zeichnen) (Strg+Umschalt+I) macht aus einem Foto, Scan oder Logo (PNG, JPG, WebP, GIF, BMP) fräsbare Flächen. Ein Bild können Sie auch auf die Zeichenfläche ziehen oder einfügen.

Bild nachzeichnen mit Vorschau
  • Motiv: dunkel auf hell oder hell auf dunkel.
  • Schwelle: automatisch oder von Hand; bestimmt, was zur Fläche gehört.
  • Glätten: rundet Pixelkanten; aus = pixelgenau.
  • Kleine Flecken entfernen: Staub und Rauschen weg.
  • Weichzeichnen: hilft bei Fotos und Scans.
  • Größe: Breite und Höhe in mm.

In die Zeichnung übernehmen legt die Flächen samt Löchern als Pfade an. Gerade Kanten werden Linien, Rundungen Kreisbögen.

Relief aus STL oder Höhenbild

Ein Relief ist ein eigenes Objekt mit einer Höhenkarte. Es entsteht aus einem 3D-Modell (STL) oder einem Höhenbild (Graustufen: hell ist hoch, dunkel ist tief). Wählen Sie im Fenster „Importieren“ die Karte STL oder Höhenbild, ziehen Sie eine STL-Datei auf die Zeichenfläche oder wählen Sie beim Bild nachzeichnen Als Relief.

Im Fenster „Relief einrichten“:

  • Welche Seite zeigt nach oben? Oben, vorn, hinten, links, rechts oder unten. Frei drehen dreht das Modell um X, Y und Z.
  • Unterseite abschneiden: Nur der obere Teil des Modells wird zum Relief, die Tiefe reicht dann für die Details.
  • Erhaben oder vertieft (umgekehrt: hell ist tief).
  • Größe und Tiefe: Breite und Höhe in mm (das Seitenverhältnis bleibt), Tiefe = tiefste Stelle unter der Materialoberfläche.

Das Modell wird von oben abgeformt: An jeder Stelle zählt die höchste Fläche. Hinterschnitte erreicht eine Fräse von oben nicht. Auf der Zeichenfläche zeigt das Relief ein schattiertes Bild. Verschieben, drehen, spiegeln und die Größe ändern geht wie bei jeder Form, in der 3D-Ansicht erscheint es sofort im Werkstück.

In den Eigenschaften lassen sich ändern:

  • Tiefe und Sockel (hebt das Motiv wie ein Podest über den Grund).
  • Glätten: zeichnet die Höhen weich, Kanten und Rauschen verschwinden.
  • Rand auslaufen lassen: Das Relief läuft zur Kante hin bis zur Materialoberfläche aus, ohne Stufe.
  • Ausschnitt: Nur innerhalb einer geschlossenen Form wird das Relief gefräst; die Form selbst wird dann nicht gefräst.

Das Relief wird mit dem Projekt gespeichert, die Höhenkarte verlustfrei komprimiert.

Foto-Gravur

Zeichnen → Bild ▸ Foto-Gravur … graviert ein Foto mit dem V-Fräser in parallelen Linien: Je dunkler eine Stelle, desto tiefer taucht der Fräser ein und desto breiter wird dort die Linie. Aus der Nähe sind es Rillen, aus ein paar Schritten Abstand ein Bild. Das wirkt am schönsten mit Porträts und Tieren in klarem Licht auf hellem Holz mit wenig Maserung.

Im Fenster „Foto-Gravur einrichten“ sehen Sie die Linien so breit, wie der Fräser sie fräst:

  • Größe: Breite und Höhe in mm, das Seitenverhältnis bleibt.
  • Tiefe (max.): so tief graviert der Fräser an schwarzen Stellen. Meist genügen 0,6 bis 1 mm.
  • Linienabstand: Mitte zu Mitte. Passend zum Fräser wählt den Abstand, bei dem schwarze Stellen gerade zusammenlaufen (aus Tiefe und Spitzenwinkel). Kleiner wird das Bild feiner, die Gravur dauert länger.
  • Richtung: waagrecht, senkrecht oder schräg. Gegen die Maserung wirken die Linien ruhiger.
  • Tonwert: hellt das Bild auf oder macht es dunkler, ohne das Foto zu bearbeiten.
  • Negativ: hell und dunkel tauschen (z. B. für dunkles Material).

Die App nimmt einen V-Fräser aus dem Projekt (am liebsten 60°), sonst einen aus der Bibliothek. Auf der Zeichenfläche zeigt die Form die Linien, die 3D-Ansicht die gefrästen Rillen. Danach lässt sich alles im Fräs-Fenster an der Form und in den Eigenschaften ändern, dort auch Mindesttiefe (so tief bleiben die hellsten Stellen, die Linien laufen durch), Glätten und ein Ausschnitt durch eine geschlossene Form. Liegen die Linien bei Schwarz zu weit auseinander oder laufen sie schon vorher zu, meldet das der Reiter Fräsen.

Die Foto-Gravur gibt es nur für die Fräse und lässt sich unter Einstellungen → Funktionen ausschalten.

STEP-Bauteile aus dem CAD

STEP-Dateien (AP203, AP214, AP242 aus Fusion, SolidWorks, FreeCAD, Onshape und anderen) übernimmt die App als 2,5D-Frästeil: Sie sucht die Oberseite des Bauteils (die Seite mit den Taschenböden), legt den Umriss und die Durchbrüche auf eigene Ebenen zum Durchfräsen und jede Taschentiefe auf eine Ebene Tasche … mm. Kreisbögen bleiben echte Bögen, andere Kurven werden auf 0,01 mm genau übernommen. In ein leeres Projekt übernimmt sie auch die Dicke des Bauteils als Materialdicke.

Hat das Bauteil gewölbte oder schräge Flächen (Rundungen, Kuppeln, Schrägen, Senkungen), fragt die App, wie es übernommen wird:

  • Als 3D-Relief (empfohlen): Die App zerlegt alle Flächen (eben, Zylinder, Kegel, Kugel, Torus, Extrusion, Rotation und B-Spline) in feine Dreiecke und öffnet Relief einrichten in Originalgröße 1:1 mit der erkannten Oberseite. Umriss und Durchbrüche ausschneiden legt die Konturen zum Durchfräsen passend dazu, solange die Oberseite oben liegt. Gefräst wird mit Schruppen, Schlichten und Restmaterial wie bei jedem Relief. Hat das Teil gar keine waagerechten Flächen, öffnet die App das Relief direkt.
  • Als Frästeil 2,5D: wie oben. Gewölbte Flächen, Schrägen und Senkungen fehlen dann; die Meldung nennt, was fehlt.

Bearbeitungen von unten kann die Fräse von oben nicht erreichen. Fasen an Kanten fräsen Sie mit Fase außen/innen. Enthält die Datei mehrere Körper, nimmt die App den größten.

Exportieren

Im Reiter Exportieren: SVG, DXF (R12, Layer je Ebene), PLT, G-Code (je Fräser eine Datei) und STL (3D-Modell des gefrästen Werkstücks, etwa für den 3D-Druck oder ein CAD-Programm). Geschrieben werden die sichtbaren Formen; Nur die Auswahl exportieren beschränkt auf ausgewählte Formen.

G-Code für andere Steuerungen

Die App fräst selbst immer mit Grbl. Gespeicherte G-Code-Dateien (Exportieren und ZIP) schreibt sie für die Steuerung, die unter Ansicht → Einstellungen → Maschine → G-Code-Dateien gewählt ist: Grbl / grblHAL / FluidNC, LinuxCNC, Mach3 / Mach4, UCCNC, MASSO, EdingCNC oder ISO / Fanuc. Die Bahnen sind überall gleich; es ändern sich Dateiendung, Kommentare, Zeilennummern, %-Zeichen, Dezimalpunkt und Programmanfang und -ende. Die Vorschau zeigt ein kurzes Beispiel.

Anpassen macht daraus eine eigene Einstellung: Programmanfang (etwa eine Programmnummer O1000), Zeilen nach G21, Werkzeugwechsel (etwa T{t} M6) und Programmende lassen sich frei schreiben, mit Platzhaltern für Werkzeugnummer, Durchmesser, Drehzahl, Fräser und Projekt.

Im Laser stehen GRBL, Marlin und LinuxCNC zur Wahl: G-Code für GRBL, Marlin und LinuxCNC.

Achtung bei der Verweilzeit nach dem Spindelstart (G4 P): Grbl, LinuxCNC und EdingCNC lesen Sekunden, bei Mach3/Mach4 und UCCNC ist es einstellbar, MASSO und Industriesteuerungen lesen meist Millisekunden. Wo es nicht sicher ist, schreibt die App Millisekunden: Liest die Steuerung Sekunden, wartet sie nur zu lange. Umgekehrt liefe der Fräser an, bevor die Spindel dreht.

Projekt als ZIP

Datei → Projekt als ZIP speichern … packt alles in eine Datei: die Projektdatei (.mycnc), den G-Code je Fräser (Ordner „G-Code“), eine Übersicht zum Lesen (LIESMICH.txt mit Werkstück, Fräsern, Schnittwerten, Zeiten und Warnungen) und, falls schon gefräst wurde, den letzten Prüfbericht. Gut zum Sichern, Weitergeben und für die Werkstatt ohne die App.