Motordrehzahl am Frequenzumrichter
Der Umrichter verstellt die Frequenz – und damit die Drehzahl: n = 60 · f · (1 − s) / p.
n=60·f·(1−s)p
Umstellen nach
- n
- Läuferdrehzahl 1/min
- f
- Frequenz Hz
- p
- Polpaarzahl –
- s
- Schlupf %
Die Formel umgestellt
- nach n Läuferdrehzahln=60·f·(1−s)p
- nach f Frequenzf=n·p60·(1−s)
- nach p Polpaarzahlp=60·f·(1−s)n
- nach s Schlupfs=1−n·p60·f
Größen und Einheiten
| Zeichen | Größe | Einheiten |
|---|---|---|
| n | Läuferdrehzahl | 1/min |
| f | Frequenz | Hz |
| p | Polpaarzahl | ohne Einheit |
| s | Schlupf | % |
Merke
Bis zur Nennfrequenz hält der Umrichter U/f konstant – das Moment bleibt verfügbar. Darüber steigt die Spannung nicht weiter (Feldschwächung), das Moment sinkt etwa mit 1/f.
In der Praxis
Pumpen und Lüfter bedarfsgerecht regeln: Die Leistung sinkt etwa mit der dritten Potenz der Drehzahl, halbe Drehzahl braucht nur rund ein Achtel. Bei Dauerbetrieb unter etwa 20 Hz Fremdlüfter vorsehen; über 50 Hz Lager und Wuchtgüte des Motors prüfen.
Beispiel
Ein vierpoliger Motor (p = 2, Schlupf 3 %) läuft am Umrichter mit 35 Hz. Wie schnell dreht er?