Klemmenspannung der Batterie beim Starten
Fließt der große Startstrom, fällt am Innenwiderstand der Batterie Spannung ab. An den Polen bleibt weniger als die Ruhespannung.
- UK
- Klemmenspannung unter Last mV · V
- U0
- Quellenspannung (Ruhespannung) mV · V
- I
- Entladestrom (Startstrom) A
- Ri
- Innenwiderstand der Batterie mΩ · Ω
Die Formel umgestellt
- nach UK Klemmenspannung unter LastUK=U0−I·Ri
- nach U0 Quellenspannung (Ruhespannung)U0=UK+I·Ri
- nach I Entladestrom (Startstrom)I=U0−UKRi
- nach Ri Innenwiderstand der BatterieRi=U0−UKI
Größen und Einheiten
| Zeichen | Größe | Einheiten |
|---|---|---|
| UK | Klemmenspannung unter Last | mV, V |
| U0 | Quellenspannung (Ruhespannung) | mV, V |
| I | Entladestrom (Startstrom) | A |
| Ri | Innenwiderstand der Batterie | mΩ, Ω |
Merke
U_K = U_0 − I · R_i. Eine gesunde 12-V-Starterbatterie hat wenige Milliohm Innenwiderstand; beim Starten sollte die Spannung nicht unter etwa 9,5 … 10 V fallen.
In der Praxis
Batterietester belasten kurz mit hohem Strom und berechnen aus dem Spannungseinbruch den Innenwiderstand. Kälte, Alterung und Tiefentladung erhöhen R_i – bei Frost bricht die Spannung stärker ein, während der Anlasser wegen des zähen Öls zugleich mehr Strom braucht.
Beispiel
Eine Batterie hat 12,6 V Ruhespannung und 8 mΩ Innenwiderstand. Der Anlasser zieht 300 A. Welche Klemmenspannung bleibt?
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