Ladezeit eines Elektroautos
Die nachzuladende Energie geteilt durch die wirksame Ladeleistung ergibt die Ladezeit. Ladeverluste verlängern sie etwas.
t=E·ΔSoCPL·η
Umstellen nach
- t
- Ladezeit h · min
- E
- nutzbarer Energieinhalt der Batterie kWh
- ΔSoC
- nachzuladender Anteil (Ladezustand vorher → nachher) %
- PL
- Ladeleistung kW
- η
- Ladewirkungsgrad %
Die Formel umgestellt
- nach t Ladezeitt=E·ΔSoCPL·η
- nach E nutzbarer Energieinhalt der BatterieE=t·PL·ηΔSoC
- nach ΔSoC nachzuladender Anteil (Ladezustand vorher → nachher)ΔSoC=t·PL·ηE
- nach PL LadeleistungPL=E·ΔSoCt·η
- nach η Ladewirkungsgradη=E·ΔSoCt·PL
Größen und Einheiten
| Zeichen | Größe | Einheiten |
|---|---|---|
| t | Ladezeit | h, min |
| E | nutzbarer Energieinhalt der Batterie | kWh |
| ΔSoC | nachzuladender Anteil (Ladezustand vorher → nachher) | % |
| PL | Ladeleistung | kW |
| η | Ladewirkungsgrad | % |
Merke
t = E · ΔSoC / (P · η). Gilt bei gleichbleibender Ladeleistung – beim Schnellladen sinkt die Leistung oberhalb von etwa 80 % deutlich, die Rechnung wird dort zu optimistisch.
In der Praxis
An der Wallbox (AC) begrenzt meist das Bordladegerät die Leistung (z. B. 11 kW dreiphasig mit 16 A). Beim DC-Schnellladen bestimmt das Batteriemanagement den Strom abhängig von Temperatur und Ladezustand.
Beispiel
Eine 60-kWh-Batterie wird an einer 11-kW-Wallbox von 10 % auf 80 % geladen (Wirkungsgrad 90 %). Wie lange dauert das?
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Energieinhalt der HochvoltbatterieReichweite eines ElektroautosWirkleistung bei Drehstrom