Rollwiderstand
Beim Abrollen verformt sich der Reifen ständig (Walkarbeit). Der Widerstand dafür ist ein kleiner Bruchteil der Gewichtskraft und hängt kaum von der Geschwindigkeit ab.
FR=fR·m·g
Umstellen nach
- FR
- Rollwiderstand N · kN
- fR
- Rollwiderstandsbeiwert –
- m
- Fahrzeugmasse kg · t
- g
- Fallbeschleunigung = 9,81 m/s²
Die Formel umgestellt
- nach FR RollwiderstandFR=fR·m·g
- nach fR RollwiderstandsbeiwertfR=FRm·g
- nach m Fahrzeugmassem=FRfR·g
Größen und Einheiten
| Zeichen | Größe | Einheiten |
|---|---|---|
| FR | Rollwiderstand | N, kN |
| fR | Rollwiderstandsbeiwert | ohne Einheit |
| m | Fahrzeugmasse | kg, t |
| g | Fallbeschleunigung = 9,81 m/s² (Konstante) | m/s² |
Merke
F_R = f_R · m · g. Auf Asphalt ist f_R ≈ 0,01 … 0,015: Ein 1,5-t-Auto rollt also gegen knapp 200 N – etwa so viel, wie ein 20-kg-Gewicht wiegt.
In der Praxis
Zu niedriger Reifendruck erhöht Walkarbeit, Rollwiderstand, Verbrauch und Reifentemperatur. Das EU-Reifenlabel bewertet den Rollwiderstand in Klassen. Bei Stadtgeschwindigkeit ist der Rollwiderstand der größte Fahrwiderstand.
Beispiel
Ein Auto mit 1500 kg rollt auf Asphalt (f_R = 0,012). Wie groß ist der Rollwiderstand?
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LuftwiderstandSteigungswiderstandLeistungsbedarf beim FahrenReifendurchmesser aus der Reifenbezeichnung